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Sprache und Kommunikation in der globalisierten Mediengesellschaft

Globalisierungs- und Migrationsprozesse führen zu einem zunehmenden Bedarf an wissenschaftlich qualifizierten Kommunikationsexperten, die über differenzierte sprachlich-kommunikative und interkulturelle Kompetenzen für die Arbeit in einem durch sprachlich-kulturelle Vielfalt und schnelle mediale Veränderungen geprägten Umfeld verfügen.

Der 2-Fach-Bachelorstudiengang „Sprache und Kommunikation in der globalisierten Mediengesellschaft (KGM)“ reagiert auf diese Herausforderungen und bietet seit seinem Start im WS 2015/2016 eine entsprechende wissenschaftliche Ausbildung, die durch die Verschränkung von Theorie- und Methodenwissen mit anwendungsbezogenen Anteilen für vielfältige kommunikationsorientierte Berufsfelder in einem mehrsprachigen und kulturell heterogenen Umfeld qualifiziert.


Studiengangsprofil

Der Studiengang „Sprache und Kommunikation in der globalisierten Mediengesellschaft“ verknüpft linguistische sowie kultur- und medienwissenschaftliche Theorieansätze mit Perspektiven der Interkulturellen Kommunikation und der Mehrsprachigkeitsforschung. Er vermittelt den Studierenden die für eine spätere Berufstätigkeit als Kommunikationsexperten unerlässlichen theoretischen und methodischen Kenntnisse sowie praxisbezogene Kompetenzen, um den wachsenden Herausforderungen an die Kommunikation in einer globalisierten Mediengesellschaft begegnen zu können. Der Praxisbezug wird vor allem durch ein Orientierungsseminar mit auswärtigen Experten und eine schreibpraktische Übung gewährleistet, die durch die Deutsche Welle Akademie durchgeführt wird. Der Studiengang bereitet die Studierenden so darauf vor, mündliche und schriftliche Kommunikationsformen adressaten-, medien- und situationsspezifisch anwenden zu können und in mehrsprachigen und interkulturellen Kommunikationssituationen kompetent und kreativ zu agieren.


Studienplan

Der Studiengang „Sprache und Kommunikation in der globalisierten Mediengesellschaft“ wird als ein Fach im Rahmen eines Zwei-Fach-Bachelor-Studiums studiert und hat einen Umfang von 78 Leistungspunkten. Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester. Der Studiengang besteht aus neun Pflichtmodulen und einem interdisziplinären Wahlpflichtbereich:

  • M1 Theorien und Analysemethoden sprachlicher Kommunikation (6 LP)
  • M2 Sprachwissenschaftliche Grundlagen (6 LP)
  • M3 Sprachliche Vielfalt (6 LP)
  • M4 Kultur, Trans- und Interkulturalität (12 LP)
  • M5 Mediale Kommunikation (12 PL)
  • M6 Mehrsprachigkeit (6 LP)
  • M7 Kommunikation im Beruf (6 LP)
  • M8 Forschendes Lernen (12 LP)
  • M9 Externes Praktikum (6 LP)
  • Modul des interdisziplinären Wahlpflichtbereichs (6 LP)

Ein vierwöchiges externes Praktikum ist ein obligatorischer Bestandteil des Studiengangs (Modul 9). Es wird intensiv durch einen Praktikumsverantwortlichen begleitet und kann sowohl im Inland als auch im Ausland absolviert werden.

Der interdisziplinäre Wahlpflichtbereich ermöglicht den Studierenden durch die Wahl von Modulen aus anderen Fachdisziplinen eine fachübergreifende Schwerpunktsetzung und führt sie in die Denk- und Kommunikationsweisen anderer Fächer ein.

 

Als weitere Studien- und Prüfungsleistungen sind zu absolvieren:

  • die Module des zweiten Bachelorteilstudiengangs (78 LP)
  •  frei wählbare Module des Optionalbereichs
    (z.B. in Fremdsprachen, Soft Skills, etc. 12 LP)
  • die Bachelorarbeit (12 LP)

 

Dokumente zum Download

Modulhandbuch

Studienplan (in Kombination mit dem Studiengang Medienwissenschaft)

Studienplan (in Kombination mit allen anderen Studiengängen)

Praktikumsleitfaden

 

 

Fächerkombination und Zulassungsvoraussetzungen

Der Studiengang kann nur im Rahmen des 2-Fach-Modells studiert werden. Dabei stehen grundsätzlich alle weiteren 2-Fach-BA-Studiengänge der Philosophischen Fakultät zur Auswahl. Besonders empfohlen wird aber eine Kombination mit den Fächern Medien-, Politik- und Südostasienwissenschaft sowie mit den Einzelphilologien Romanistik, Anglistik und Germanistik, da zu diesen ausgeprägte fachlich-inhaltliche Affinitäten bestehen.

Das Studium kann für Erstsemester nur im Wintersemester aufgenommen werden. Es bestehen Zulassungsbeschränkungen (Orts-NC). Weitere Informationen sind hier erhältlich.

 

Auslandsstudium

Der BA-Studiengang „Sprache und Kommunikation in der globalisierten Mediengesellschaft“ ist vom Gegenstand und der Zielrichtung her international angelegt und qualifiziert für vielfältige kommunikationsorientierte Berufsfelder in einem mehrsprachigen und kulturell heterogenen Umfeld. Wenngleich der Studiengang keine verpflichtenden Auslandsaufenthalte vorschreibt, werden Auslandserfahrungen mit Blick auf die Internationalisierung der akademischen Ausbildung sowie die angestrebten Tätigkeiten empfohlen und durch eine weitgehend flexible Gestaltung des Studienverlaufsplans unterstützt und gefördert.

Im Rahmen des ERASMUS+-Programms existieren vielfältige Kooperationen der Abteilung mit europäischen Universitäten. Darüberhinaus besteht über das Dezernat Internationales der Universität Bonn ein breites Angebot an Programmen für die Durchführung von Auslandsaufenthalten weltweit.

Informationen und Unterstützung erhalten Sie bei der Auslandsbeauftragten des Instituts.

Tätigkeitsfelder

Durch die Verschränkung von Theorie- und Methodenwissen mit praxisbezogenen Ausbildungsanteilen qualifiziert der Studiengang die Studierenden für vielfältige kommunikationsorientierte Berufsfelder in einem mehrsprachigen und kulturell heterogenen Umfeld, etwa in den Kommunikations- und PR-Bereichen von nationalen und internationalen Institutionen, Mittlerorganisationen, Medien und Unternehmen oder in der Entwicklungszusammenarbeit. Hierzu zählen Tätigkeiten in der internen und externen Organisationskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, im Social Media Management, in der Personalentwicklung und in der Kommunikationsberatung.

Die frühzeitige Orientierung der Studierenden über mögliche Berufsfelder wird durch die Module „Kommunikation im Beruf“ (Modul 7) und „Externes Praktikum“ (Modul 9) gewährleistet: Sowohl das Berufsorientierungsseminar mit Exkursionen und Expertengesprächen als auch das Praktikum vermitteln den Studierenden Einblicke in mögliche Berufsfelder, ermöglichen die Ausbildung von Interessensprofilen und die Vorbereitung der Berufswahl.

Das Institut führt daneben für seine Studiengänge regelmäßig „Forum Beruf-Veranstaltungen“ zur beruflichen Orientierung durch, die der Information und der Kontaktanbahnung zwischen Studierenden und potentiellen Arbeitgebern dienen. Diese Maßnahmen von Seiten des Instituts werden ergänzt durch den „Karrieretag der Philosophischen Fakultät“ sowie die Angebote des Career Centers der Universität Bonn.

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